Referenzprojekt Landeslabor BerlinBrandenburg

Was war das Ziel des Projekts?

Kontinuierliche Überwachung und Aufzeichnung qualitätsrelevanter Messdaten der Labor-Einrichtungen des LLBB mittels 700+ Sensor Nodes an den Standorten des LLBB in Berlin, Frankfurt/Oder & Oranienburg. Hauptziele waren dabei:

– Verbesserung der Qualität der Dokumentation
– Schaffung präventiver Eingriffsmöglichkeiten im Bedarfsfall
– Verringerung des notwendigen Personaleinsatzes

Wie wurde das Projekt umgesetzt?

Zunächst wurde an allen Standorten des Landeslabor BerlinBrandenburg eine flächendeckende LoRaWAN-Netzwerk-Infrastruktur geschaffen. Schwerpunkt waren hier vor allem aus Netzwerksicht schwer zugängliche Orte wie etwa Keller und Kühlräume mit Metallauskleidung oder Räumlichkeiten im Sendeschatten von Technikschächten oder Fahrstühlen. Die LoRaWAN-Netzwerk-Infrastruktur wurde mit etwa 20 LoRaWAN-Gateways an allen 4 Standorten über das Netzwerk des LLBB hergestellt.

Im nächsten Schritt wurden die zu überwachenden Anlagen des LLBB als „Digitaler Zwilling“ im Monitoringsystem angelegt.

Anschließend wurden nach DAkkS-kalibrierte Messeinrichtungen für Temperatur und Luftfeuchte in den entsprechenden Anlagen installiert und dem „Digitalen Zwilling“ im Monitoringsystem zugewiesen.

Im letzten Schritt wurden Berechtigungsstufen, Benutzer, Standorte, Arbeitsgruppen sowie Alarmkaskaden angelegt, die Nutzer geschult und das Monitoringsystem übergeben.

Wann und wie schnell wurde das Projekt umgesetzt?

Das Setup des Monitoring-System erfolgte zwischen Juli & August 2020. Installation und Inbetriebnahme nahmen etwa 4 – 5 Wochen in Anspruch.

Was waren die Herausforderungen?

Zu den Herausforderungen des Projekts gehörte:

– Die Bereitstellung von LoRaWAN-Netz an allen notwendigen Orten
– Der beschränkte Remote-Zugriff durch den Betrieb einer On-Premise-Installation
– Die Inbetriebsetzung eines standortübergreifenden Monitoringsystems mit 100+ Nutzern und 40+ Arbeitsgruppen